Das Gailtal in Bewegung

Die Umstellung auf ein modernes Bussystem im oberen Gailtal durch das Land Kärnten und die Kärntner Linien funktioniert laut ersten Erhebungen hervorragend

Steigende  Fahrgastzahlen sowie große Kundenzufriedenheit zeigen, dass das verbesserte Angebot von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird. Auch die Zahlen sprechen für sich: Bereits im ersten Quartal wurde das Angebot von Schülern und Pendlern rund 239.000-mal genutzt, das  bedeutet einen Zuwachs von 16 Prozent. Aufgrund des Stundentaktes können auch bei der neu eingerichteten S-Bahn S4 erfreuliche Zuwächse von bis zu 30% verzeichnet werden.

Das neue Bussystem

Das neue Bussystem startete im Dezember 2016 mit 167 Buskursen an Werktagen und 76 an den Wochenenden. Eine stündliche Anbindung zur S1 und zur S4 (diese Linien bieten alle weiteren Anschlüsse ab Villach, z.B. nach Wien oder Salzburg) sowie zu den Hauptachsen des Busverkehrs der Kärntner Linien bindet das obere Gailtal nun optimal an den Kärntner Zentralraum an. Für Mitte April sind noch weitere Adaptierungen des Fahrplans geplant, um noch bessere Anschlussmöglichkeiten gewährleisten zu können: „Die Änderungen sind eine direkte Reaktion auf die Bedarfserhebung der letzten drei Monate. Stehzeiten werden dadurch weiter minimiert, vorhanden Kapazitäten optimal genutzt und Anschlüsse an S-Bahn und Fernverkehr exakter abgestimmt“, so der Referent für Mobilität LR Rolf Holub. Weiters lobt der Referent für Mobilität die Rückmeldungsbereitschaft der Bevölkerung: „Dank der zahlreichen Rückmeldungen und des wertvollen Feedbacks, das uns täglich aus der Bevölkerung erreicht, können wir Schwachstellen identifizieren und Verbesserungen schneller umsetzen. Auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt, soviel ist schon jetzt sicher: Mit dem neuen Busverkehrssystem kommt das Gailtal in Bewegung.“

Tourismus-Synergien

Überdies wird nun mit den Tourismusbetrieben ein Synergie-Projekt durchgeführt. Insbesondere der Rad-Tourismus innerhalb der Region soll damit gestärkt und gefördert werden. Durch attraktive Angebote für Rad-Transporte soll dieses wichtige Standbein der Tourismusbranche in das Mobilitätskonzept einbezogen werden. In Zukunft gilt das Hauptaugenmerk der Kärntner Linien nach dem Mobilitätsmasterplan Kärnten 2035 (MoMak 2035) natürlich weiterhin der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs: Um eine flächendeckende Anbindung für das ganze Gailtal zu gewährleisten, wird der Streckenabschnitt Hermagor bis Kötschach-Mauthen und weiter bis nach Oberdrauburg zur S1 und dem Anschluss zum Railjet nach Wien mit den Bussen des Mobilbüros Hermagor bedient. Außerdem gibt es in Nötsch das Angebot, mit dem Go-Mobil nach Bad Bleiberg zu gelangen.

Weitere und ausführliche Informationen, aktuelle Fahrkartenpreise sowie detaillierte Fahrpläne gibt es unter www.mobilbuero.com  oder unter der Telefonnummer des Mobilbüro Hermagor 04282 - 25225.